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CSDC: Teamarbeit

June 24, 2021 Sigrid Schefer-Wenzl and Igor Miladinovic
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CSDC: Teamarbeit
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CSDC: Teamarbeit
Jun 24, 2021
Sigrid Schefer-Wenzl and Igor Miladinovic

In modernen Software-Unternehmen spielt Teamarbeit eine wichtige Rolle, da Entwicklung von Software üblicherweise in einem Team stattfindet. Ihre Fähigkeit in einem Team zu arbeiten wirkt sich auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus, und damit auf Ihre Arbeitsleistung und auch auf Ihre eigene Zufriedenheit in Ihrem Job. 

In unserem Bachelorstudium CSDC entwicklen die Studierenden Ihre Teamfähigkeiten ab dem ersten Semester. Die Lehrveranstaltung Teamarbeit im ersten Semester vermittelt die Grundlagen für diese Entwicklung. In dieser Folge stellen wir Ihnen gemeinsam mit den Vortragenden die Inhalte, Ziele und die Organisation dieser Lehrveranstaltung vor. Und wir geben Ihnen Einblicke in die berufliche Praxis in einem erfolgreichen Wiener Software-Unternehmen.

Show Notes Transcript

In modernen Software-Unternehmen spielt Teamarbeit eine wichtige Rolle, da Entwicklung von Software üblicherweise in einem Team stattfindet. Ihre Fähigkeit in einem Team zu arbeiten wirkt sich auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus, und damit auf Ihre Arbeitsleistung und auch auf Ihre eigene Zufriedenheit in Ihrem Job. 

In unserem Bachelorstudium CSDC entwicklen die Studierenden Ihre Teamfähigkeiten ab dem ersten Semester. Die Lehrveranstaltung Teamarbeit im ersten Semester vermittelt die Grundlagen für diese Entwicklung. In dieser Folge stellen wir Ihnen gemeinsam mit den Vortragenden die Inhalte, Ziele und die Organisation dieser Lehrveranstaltung vor. Und wir geben Ihnen Einblicke in die berufliche Praxis in einem erfolgreichen Wiener Software-Unternehmen.

00:00:05
 Intro Speaker: Wissenswertes und Wissen. News aus den Studiengängen der Technik an der FH Campus Wien.

00:00:22
 Igor Miladinovic: In modernen Software-Unternehmen spielt Teamarbeit eine wichtige Rolle. Da Entwicklung von Software üblicherweise in einem Team stattfindet, ihre Fähigkeit, in einem Team zu arbeiten, wirkt sich auf die Zusammenarbeit mit ihrem Kolleginnen und Kollegen aus und damit auf ihre Arbeitsleistung und auch auf ihre eigene Zufriedenheit in Ihrem Job.

00:00:48
 Sigrid Schefer-Wenzl: In unserem Bachelor-Studium Computer Science and Digital Communications entwickeln die Studierenden ihre Teamfähigkeit ab dem ersten Semester. Die Lehrveranstaltung Teamarbeit im ersten Semester vermittelt die Grundlagen für diese Entwicklung. In dieser Folge stellen wir Ihnen gemeinsam mit den Vortragenden die Inhalte, Ziele und die Organisation dieser Lehrveranstaltung vor. Und wir geben Ihnen Einblicke in die berufliche Praxis in einem erfolgreichen Wiener Software-Unternehmen.

00:01:21
 Igor Miladinovic: Die Entwicklung der Informatik und digitalen Kommunikation war nie so schnell wie heute

00:01:27
 Sigrid Schefer-Wenzl: und sie wird nie so langsam sein wie heute

00:01:33
 Igor Miladinovic: In diesen Podcast stellen wir wichtige Themen rund um unsere Informatik Studiengänge der FH Campus Wien vor,

00:01:41
 Sigrid Schefer-Wenzl: die Sie optimal für diese Entwicklung vorbereiten.

00:01:47
 Igor Miladinovic: Willkommen zu dieser Folge von unserem Podcast 10 nach 10. Mein Name ist Igor Miladinovic und ich bin der Studiengangsleiter von den Studiengängen Computer Science and Digital Communications und Software Design and Engineering.

00:01:59
 Sigrid Schefer-Wenzl: Willkommen auch von meiner Seite. Mein Name ist Sigrid Schefer-Wenzel und ich unterrichte in diesen beiden Studiengängen.

00:02:05
 Igor Miladinovic: Das Thema von der heutigen Folge ist Teamarbeit. Teamarbeit das ist eine Lehrveranstaltung im ersten Semester von unserem Bachelorstudium und wir haben heute als Gäste die Vortragenden von dieser Lehrveranstaltung, das sind Sven Schweiger und Johannes Wirgler. Am Anfang würde ich Sven und Johannes bitten, dass sie sich kurz vorstellen.

00:02:24
 Sven Schweiger: Mein Name ist Sven Schweiger. Ich habe seinerzeit, das ist schon etwas länger bei mir her Elektronik studiert, also besser gesagt Computer und Systemtechnik als einer der ersten Studenten in Österreich, weil da es dann noch vorher gar keine FHs. Während des Studiums habe ich gemeinsam mit Freunden ein Software-Unternehmen gegründet, von dem ich heute immer noch der Eigentümer und einer der Geschäftsführer bin. Wir sind im Bereich Individual Softwareentwicklung tätig für mittlere und große Unternehmen und selber sind wir sehr teamorientiert und agil organisiert. Und genau das ist das auch. Aus welcher Ecke ich komme und was ich in der Lehrveranstaltung, glaube ich, auch repräsentieren werde, nehme ich viel Praxis, Wissen und Erfahrung in Software Teams und wie man mit agilen Softwareteams und modern geführten Teams in der Softwareentwicklung arbeiten kann.

00:03:12
 Johannes Wirgler: Ich, Johannes Wirgler hab 15 Jahre jetzt in der Softwarebranche Erfahrungen gesammelt. Ich hab auch an der Fachhochschule studiert, elektronische Informationsdienste studiert, hab die ganze Karriere durchgemacht, von Software-Entwickler zu Teamleiter zu Product Owner und hab mich sehr intensiv in den letzten Jahren mit sozialen Themen auseinandergesetzt. Hab auch eine Ausbildung zum Coach und Berater gemacht und ja, ich bring sozusagen den ganzen sozialen, emotionalen und Bedürfnisse Aspekt in die Lehrveranstaltung.

00:03:42
 Sigrid Schefer-Wenzl: Vielen Dank. Jetzt haben wir bisher in unserem Podcast technische Fächer primär vorgestellt. Das ist jetzt das erste Fach mit einem eher nicht technischen Fokus, also Teamarbeit. Wie kann man sich denn die Inhalte dieses Faches vorstellen? Was lehrt ihr da?

00:04:01
 Sven Schweiger: Ja, dann fange ich vielleicht einmal an. Also ich als Sven werde in dieser Lehrveranstaltung versuchen, den Studierenden vor allem die praktischen Grundlagen der projektorientierten Teamarbeit zu zeigen. Das heißt, wir haben schon einen sehr starken Konnex zu Programmieren 1 wo wir zum Modul dazugehören, weil wir mit den Kollegen aus der Programmieren Lehrveranstaltung die technischen Themen dann von der Teamarbeit Seite her betrachten. Das heißt, es geht bei mir mein Schwerpunkt von uns beiden, vom Johannes und von mir, werden die Themengebiete um die Software Projekte sein und wie man die Softwareprojekte in den Teams umsetzen kann. Vielleicht Johannes, sagst du noch was zu deinen Team orientierten Persönlichkeits Dingen?

00:04:44
 Johannes Wirgler: Ich konzentriere mich sehr stark auf die: Wie formt sich ein Team? Welche Phasen gibt es in der Entwicklung eines Teams? Auf was muss man achten? Wie geht man mit Konflikten um, die sich so ergeben? Ja, alles was man hat im alltäglichen Berufsleben dann auch später fahren kann. Und erleben kann man das schon im ersten Semester. Was ich total toll finde in der Zusammenarbeit mit Programmieren 1, dass man das direkt praktisch erleben kann.

00:05:09
 Sven Schweiger: Genau. Wir sind zwar eine nicht technische Lehrveranstaltung quasi, aber durch die Kombination in dem Modul mit Programmieren verbinden wir eben die Lehrinhalte aus dem Team Arbeitsbereich mit den Lehrinhalten aus dem Technik Bereich und wir, das werden wir später auch noch erwähnen, aber wir betreuen ja dann auch im ersten Semester die Übungs Gruppen, die Teams bei ihrem ersten Software Projekten, an der FH gemeinsam mit den Technik Kollegen. Und damit haben wir also sehr wohl auch einen technischen Aspekt, weil wir ja die Übungs Gruppen Betreuung mit übernehmen.

00:05:40
 Igor Miladinovic: Vielen Dank, also Teamarbeit ist eine sogenannte integrierte Lehrveranstaltung. Das heißt sie besteht aus einem Vorlesungsteil und einem Übungsteil. Wie ist das ganze genau organisiert? Wie viel Vorlesung ist dabei? Wie viel Übung? Wann findet Vorlesung statt. Wann die Übung?

00:05:57
 Johannes Wirgler: Also wir haben es. Wir haben es Alten alternierend gestaltet. Das heißt, wir haben immer eine theoretische Vorlesung innerhalb von 90 Minuten, wo wir halt der theoretischen Hintergrund uns anschauen. Also woher kommt das Ganze? Was sind die wissenschaftlichen Fakten und Hintergründe? Und dann haben wir immer 90 Minuten, eine Woche später oder zwei Wochen später eine Übungs Gruppe, wo man in Kleingruppen arbeitet. Also das sind fünfundzwanzig Personen, ungefähr in der Größenordnung, wo wir wirklich dann gemeinsam erarbeiten wie wie entwickeln sich die Teams? Wie stellen sie sich zusammen? Wer ist z.B. wer nimmt die Rolle des Team Leiters an für dieses Projekt, für diese Zusammenarbeit? Was mich besonders fasziniert an der Art und Weise, wie das gestaltet ist an der FH Campus Wien, ist diese dieses einzigartige Modul im ersten Semester, wo man gleich praktisch in Projekte mit Programmieren gemeinsam rein- sozusagen reinschnuppern kann, wo man das erleben kann und in einem geschützten Bereich sozusagen. Weil ich ja nicht im täglichen Arbeitsumfeld das tun muss und Leistung bringen muss, sondern in einem in einen Lernbereich, wo ich ja sozusagen Fehler machen kann und sehr viel lernen kann. Eben auch durch eine Fehlerkultur, die wir auch versuchen in der Teamarbeit anzuwenden und zur Verfügung zu stellen.

00:07:12
 Sven Schweiger: Ich ergänze vielleicht noch kurz etwas, und zwar wie schon erwähnt, wechseln wir die Vorlesungen und die Übungs Blöcke ab. Und was wir auch versuchen ist, weil wir beide ja viel Praxiserfahrung auch haben, dass wir auch alle Gruppen jeweils haben. Das heißt, wir alternieren hier noch die Gruppen untereinander und wir schauen eben, dass wir alle wieder mit allen Studierenden in Kontakt kommen. Johannes und ich mit allen Studierenden in den Kontakt kommen und vor allem dort auch unsere Praxiserfahrung in den jeweiligen Schwerpunkt Bereichen aus der Projekt Management, organisatorischen Teamarbeit Seite und aus der Persönlichkeitsbild finden, sozusagen Coachen von Teamarbeitsseite her, diese Kombination ausgewogen rüberbringen und das dann auch noch kombinieren mit den echten Programmierprojekten mit der Technik im ersten Semester. So bekommt man auch mit wie lauf ein IT-Projekt oder wie kann es laufen, wirklich durchgespielt in einem gesamten Semester.

00:08:03
 Sigrid Schefer-Wenzl: Vielen Dank. Wie er jetzt schon erwähnt habt, hat Teamarbeit für uns einen ganz besonderen Stellenwert im Studium. Deswegen haben wir es auch gleich im ersten Semester platziert. Das hat mehrere Gründe. z.B. wollten wir damit auch erreichen, dass die Studierenden so eine Art Teambuilding gleich im ersten Semester machen können. Und weil wir eben wissen, dass Teamarbeit gerade in Software im Informatik Bereich eben eine große Rolle spielt. Wie ist das jetzt aus eurer Sicht? Auf welche Berufe würdet ihr sagen, bereitet diese Lehrveranstaltung vor? In welchen Fächern ist es Praxis relevant?

00:08:38
 Sven Schweiger: Generell haben wir es hier mit allgemeine Inhalte auch, die überhaupt für alle Arten von Teams gelten, aber auch z.B. die Spezialthemen wie Feedback, wie man überhaupt Feedback gibt, wie man es annimmt, Konfliktmanagement. Der Johannes kann einiges dazu sagen, dann auch noch das ist ja sein Spezialgebiet, aber auch wie man Teamarbeit, die Arbeitsaufteilung Projekt organisatorisch vor allem mit dem Fokus Softwareprojekte macht. Genauso wie wir jetzt gerade gehört haben, schauen wir, dass wir am Anfang der Lehrveranstaltung auch vor allem aufs Teambuilding einfach der Studierenden Wert legen. Das heißt, das war ein Kennenlernen machen in den verschiedenen Gruppen und auch die Gruppen Zusammenstellung bereits moderiert passiert und nicht einfach nur eingeteilt wird. Also auch der Prozess wird da schon integriert in die in die Übung der Lehrveranstaltung. Und für die Berufe her, ja alle die in Teams arbeiten natürlich für die ist es relevant. Wir zeigen sehr viele Techniken und Werkzeuge und ein Fokus ist, wie gesagt, Softwareentwicklung. Dadurch, dass auch Software Entwicklungsteams wie Mock ups zeichnen, wie man ein Projekt Tagebuch schreibt oder ähnliche Dinge.

00:09:39
 Johannes Wirgler: Um einige vielleicht zu nennen: ist ja ganz klassisch Softwareentwickler, Entwicklerinnen, Teamleitung, Scrummaster, Product Owner, wenn man sich vom agilen Entwicklungs Bereich das anschaut. Und agiles Arbeiten spielt auch eine sehr große Rolle, vor allem auch in den Projekten. Wir versuchen den Studierenden das auch zu vermitteln, wie man Projekte heutzutage auch modern und und auch in einer einfachen Art gemeinsam im Team machen kann. Und da spielen halt dann auch zu Themen wie Retrospektiven eine Rolle. Ganz stark Feedback innerhalb des Teams, also Peer-Feedback von Peer to Peer. Ja, dann haben wir durch diese Methoden und Werkzeuge, die wir auch den Studierenden zur Verfügung stellen und die sie für sie erlebbar und erfahrbar auch in den Übungen haben, können sie das dann mitnehmen in spätere Berufe und dort auch in den Teams einsetzen und verwenden und haben schon mal die Idee, wo man starten kann, wenn man denn so ein Team von Null weg oder von der grünen Wiese sozusagen mit einem Software Projekt z.B. machen möchte. Das ist so mein Ziel, wäre es am Ende, wenn jeder Studierende sozusagen das mitnehmt. Das er sagt ich hab jetzt Methoden und Werkzeuge in der Hand, dass wenn jetzt ein Konflikt aufkommt, dann weiß ich, wie ich damit umgehen kann. Wo ist dann die Grenze, wo ich sag ich brauch externe Hilfe, wo ich dann nicht mehr intern selbst lösen kann, wo man vielleicht einen Mediator sich organisiert einen Externen und der dann diesen Prozess dann begleitet. Aber auch einfach nur mal zuhören. Okay, was gibt's denn da? Mediation, Feedback? Was? Was sind da für Themen, die in so zwischenmenschlichen Bereichen denn ein Thema sind? Und wenn ich dann ein Thema hab, ein Problem, das ich auch weiß, wie ich zu einer Lösung komme.

00:11:23
 Sven Schweiger: Sigrid Du hast es auch gerade vorher angesprochen: Gerade in der Informatik und im Software Entwicklungsbereich ist es so, dass man heute keine Einzelkämpfer, keine Einzelkämpferin mehr brauchen kann als Unternehmern, sondern dieKomplexität dieser Schwerpunkte. Die ist so tiefgreifend auch, die Änderungen in Technologien sind so schnell, das unabdingbar ist das man in Teams arbeitet, weil wenn man immer komplexere Software-Lösungen macht, braucht man einfach ein Fachwissen aus verschiedensten Gebieten. Und wenn man das kombiniert, arbeitet man automatisch in Teams zusammen. Das heißt, diese einzeln kämpfenden Spezialisten Gurus von früher, das gibt's heute normalerweise nicht mehr. Zumindestens wenn ich das, aus der Unternehmersicht sagen darf: Wir lieben Menschen, die in Teams gerne zusammenarbeiten und die den Spaß dran haben, Aufgabenstellungen gemeinsam zu lösen. Dann kommen noch bessere Lösungen raus für den Kunden. Und genau dieses üben der Johannes und ich mit den Teams. Wie man damit den verschiedenen Rollen auch durchaus umgehen kann. So eine Übung z.B. auch welche Teams Rollen gibt es, wo sie sich auch selber die Studierenden einschätzen können, von dem, wo sie sich sehen? Innerhalb eines Teams. Und das schauen wir uns dann auch näher an und reflektieren. Das Ganze ist eine Übung, die der Johannes sehr sehr toll immer wieder rüberbringt und ich von der Projekt organisatorischen Seite her immer staune, wie gut auch sagen wir mal Studierende, die eher auf Programmieren aus sind und sagen: Wozu brauche ich vielleicht so ein nicht technisches Fach? Wie begeistert die dann da reinkippen, mir sagen Wow, da wäre ich jetzt gar nicht draufgekommen, dass das eigentlich, dass es so wichtig ist in so einem Team und wie das zusammenhängt mit Software Teams.

00:12:59
 Sigrid Schefer-Wenzl: Das ist auch ganz genau unser Eindruck, also wir sprechen immer wieder mit Interessentinnen, Interessenten, die uns dann eben sagen Ja, sie überlegen noch, ob sie wirklich in diese Richtung gehen sollen, weil sie haben so dieses Nerd Image, das eben noch immer recht verbreitet ist. Also eher so vom stillen, einsamen Programmierer im einsamen Kämmerchen sozusagen. Aber das ist ja in der Praxis immer weniger so. Oder wie ist euer Eindruck?

00:13:23
 Johannes Wirgler: Also ich kann nur sagen, auch wenn man jetzt sagt, wir haben jetzt alle Homeoffice. Also allein durch die Pandemie hat sich das ja so auch ergeben, dass sehr viele von zu Hause aus arbeiten. Dass es da halt schon sehr viele Einzelkämpfer gibt, aber nur unter Anführungszeichen, weil auch wenn ich jetzt alleine Zuhause sitze vorm Computer, arbeite ich doch am Softwareprojekt im Team. Also das heißt da schließe ich mich trotzdem zu einem Team zusammen, auch wenn ich vielleicht nicht vor Ort in einem Team jetzt bin, sondern jeder halt in seinem Kämmerchen sitzt oder vielleicht sogar in einer anderen Zeitzone, weil er vielleicht in Amerika, in Indien oder wo auch immer auf der Welt arbeitet. Aber das ist ja auch alles gar kein Thema. Das ist ja auch kein kein Problem mehr in der Softwareentwicklung. Das ist ja auch gängige Geschichte, die man so erlebt und wo man dann halt gemeinsam Lösungen erarbeitet, die für den Kunden dann da sind. Und um das zu ermöglichen, sei es jetzt virtuell oder auch analog hier in der realen Welt. Wenn man im Büro sitzt, gibt es halt viele Werkzeuge, die man einsetzen kann und einfache Regeln, an die man sich halten kann, die man erarbeiten kann als Team, um eben besser zusammenzuarbeiten, sei es jetzt, damit jeder oder jede gehört wird im Team. Da kann man sich Sachen überlegen und das versuchen wir auch den Studenten zu geben, den Studierenden, damit sie sozusagen dann auch ihr für die Arbeit und wir haben ja auch das im Projekt durch Programmieren 1, können Sie sehr direkt erleben und es ist für sie direkt erfahrbar. Wie ist denn das, wenn man denn zusammenarbeitet, wenn man nicht jetzt seinen Kopf durchsetzen kann und sagen kann, ich mache es so wie immer, sondern man muss halt auch Rücksicht nehmen auf andere Leute. Die halt gemeinsam an diesem einem Ziel alle abhängig voneinander arbeiten. Und dann am Schluss. Und das finde ich auch so toll und an der Art und Weise, wie diese Lehrveranstaltung gestaltet ist, am Schluss dann am Ende, am im Jänner, Ende Jänner, haben wir dann große Präsentationen von den Projekten, die die Studierenden umgesetzt haben. Und es sind immer großartige Projekte, die da entstanden sind. Und das ist etwas, was mich persönlich total Feuer und Flamme versetzt. Diesen Lehrgang zu unterrichten und die Studierenden da bis zu der Präsentation sozusagen so weit zu haben, dass sie stolz sein können auf das, was sie in so kurzer Zeit alles geschafft haben.

00:15:34
 Johannes Wirgler: Vielen Dank! Diese Lehrveranstaltung haben wir jetzt seit drei Jahren im Studium. Wie haben Sie vor drei Jahren eingeführt und es freut mich besonders, dass ihr von Anfang an diese Lehrveranstaltung abgehalten habt. Bis jetzt immer mit sehr gutem Feedback. Und wenn wir jetzt auf den nächsten Jahrgang denken. Wir starten jetzt im September. Im Jänner sind sie dann ziemlich fertig mit der Lehrveranstaltung. Was wäre also, was wären für euch die drei wichtigsten Sachen, die diese Studierenden im Jänner dann von dieser Lehrveranstaltung mitnehmen sollten? Was, wenn ihr die ganze Lehrveranstaltung auf die drei Sachen reduzieren? Was sind die drei wichtigsten Sachen, die die Studierenden beherrschen sollten?

00:16:19
 Sven Schweiger: Also einmal ein Schwerpunkt ist, dass man nachher viel gesehen haben soll, wie man in einem Team ein Software Projekt umsetzen kann. Ein paar Werkzeuge in die Hand bekommen hat, dazu z.B. auch ein Kanban Board oder andere Techniken, um sich zu organisieren in so einem Projekt. Weil im ersten Semester legen wir auch viel Wert darauf, für diejenigen, die vorher vielleicht in ihre Schulbildung oder Privat noch nie zu tun gehabt hatten, in der Tagesform, in der Abendform ist es vielleicht anders. Da haben wir ja Leute, die mit Softwareentwicklung vielleicht schon zu tun hatten. Muss aber nicht sein. Wir versuchen im ersten Semester den Studierenden eben zu zeigen, von Null weg: Wie kann ich in einem Software Projekt vorgehen? Welche Werkzeuge und auf welche Dinge muss ich aufpassen darauf? Vielleicht um ihnen etwas mitzugeben, dass wäre eines von den Dingen, ich fangen mit einem zweiten noch an, der Johannes kann dann übernehmen. Das ist nämlich, wie man in einem Team miteinander umgeht, wie man miteinander kommuniziert und wie man jetzt Projekt organisatorisch zusammenarbeitet. Aber auch auf der persönlichen Ebene dabei übergebe ich jetzt an den Johannes.

00:17:27
 Johannes Wirgler: Ja, also für mich ist einer der wichtigsten Dinge, die die Studierenden mitnehmen sollen und auch mitnehmen werden ist, dass es nicht um die Sache alleine geht. Also die Sache, das Projekt, das die Software, das Entwickeln das Programmieren. Sondern es geht darum, wie kann man mit anderen Menschen, die auch ihre Emotionen, Bedürfnisse haben, zusammenarbeiten? Und wie erkennt man das gerade? Was nicht passt, dass man an etwas arbeiten muss gemeinsam, dass man etwas aus dem Weg räumen muss, damit die Arbeit vorangehen kann. Also damit die Sache dann auch abgeschlossen werden kann. Und da sind, was mir die letzten drei Jahre aufgefallen ist, sehr viele Learnings von von den jungen Studierenden im Sinne von: Das hätte ich mir nie gedacht, dass das so kompliziert ist und dass man da so viel denken muss. Da wird halt wirklich jede Ebene des Menschlichen zusammenarbeitens, es wird da halt auch sichtbar. Und das ist so der oder die dritte Sache, die für mich sehr wichtig ist.

00:18:21
 Sigrid Schefer-Wenzl: Vielen Dank für diese Einblicke in die Lehrveranstaltung Teamarbeit. Zum Abschluss würden wir euch gern noch drei Fragen stellen, diese ein bisschen abseits dieser Lehrveranstaltung, so eurer persönlichen Erfahrungen betreffend. Und da würde uns z.B. mal interessieren, wenn ihr neue Mitarbeiter Mitarbeiterinnen einstellt, worauf achtet ihr dann besonders?

00:18:45
 Sven Schweiger: Neben dem fachlichen Wissen, dass man natürlich abcheckt, wenn es um egal um welche Rolle es im Unternehmen geht, es wird immer irgendein Grundfachliches Wissen brauchen aus der Ausbildung her, dass man braucht dazu natürlich auch. Wie passt jemand ins Team, ins bestehende Team? Das machen wir im Software Bereich so z.B. dass die Leute, die später mit dem neuen oder mit der neuen Kollegin zusammenarbeiten werden, selber in dieser Interview Runde drinnen sitzen. Also bei uns sind in dem Team, wo neue Leute aufgenommen werden, die diese Vorstellungsrunde, Vertreterinnen und Vertreter des bestehenden Teams dabei, die später mit der Person zusammenarbeiten werden. Also nicht eine HR Abteilung macht es irgendwie alleine oder die Geschäftsleitung, sondern wir haben eine Zuhörermöglichkeit, wir hören da auch zu gerne. Aber wesentlich wichtiger ist, wie die miteinander auskommen würden. Und das ist auch etwas Gutes für die neuen Bewerber. Die Person, die anderen kennenzulernen, zu sagen mag ich überhaupt mit denen zusammenarbeiten? Die Vorstellung die ich hatte stimmen die oder passen die gar nicht mit meinen Erwartungen überein? Das ist, glaube ich ein wesentlicher Punkt.

00:19:50
 Johannes Wirgler: Ja, ich kann auch nur ergänzen: Es geht sehr stark darum, wie jemand in der Gruppe im Team sozusagen sich wohlfühlt, wie wie er sich tut, wie der Schmäh läuft, es sind oft so Kleinigkeite: wie unterhalten sich die, wie wird auf technischer Ebene gemeinsam diskutiert. So sind einfache Dinge, die man so beobachtet im Gesprächsverlauf, Und was dann ja auch da ist, ist dann auch die Entscheidung zu Jemanden. Also wenn der Mensch, das Team dann sagt, möchte ich diese Person in meinem Team haben und dann wird sozusagen überlegt Okay, was sind die technischen Voraussetzungen, was sind die persönlichen Voraussetzungen? Stimmen die? Ist das ein stimmiges Bild? Wenn das Team sich dann entscheidet und sagt Ja, das ist ein stimmiges Bild, dann gibt's eigentlich auch vom HR oder von der Geschäftsführung kein Veto im Normalfall. Also das funktioniert sehr gut. Dieses Verfahren.

00:20:37
 Igor Miladinovic: Wir bekommen auch immer wieder Fragen von Studierenden wie ist es so mit einem Startup, ist es eine gute Idee, ein Startup zu gründen? Sie wissen auch, dass die meisten Startups die ersten fünf Jahre nicht überleben. Bei euch war es so, dass diese fünf Jahre sehr lange dauern. Die Firma ist immer größer geworden. Die Firma ist eher kein Startup mehr, eine sehr erfolgreiche, stabile Firma. Aber was waren so die größten, die größten Herausforderungen? Besonders am Anfang bei Firmengründung. Und wie wichtig war das Studium da für euch?

00:21:13
 Sven Schweiger: Das Unternehmen, das ich damals gegründet habe mit meinen Studienkollegen, mit denen ich das gemacht habe, habe ich noch studiert, haben wir im Spaß eigentlich parallel zum Studium gemacht und da war das Studium deswegen wichtig, weil wir sogar ein Projekt, das wir damals in einem IT-Projekt eben im Studium gemacht haben, unser erstes Software Produkt war, das wir auf den Markt gebracht haben. Es war sogar direkt verbunden. Also dass das Unternehmen, das ich damals gegründet habe, das ist heute 25 Jahre alt, hat mehrere Eigenthümer mittlerweile, also auch damals schon gemeinsam mit mehreren Leute gegründet. Und es war immer wieder wichtig, wenn wir neue Leute dazu geholt haben, eine eine Vielfalt auch an verschiedenen unterschiedlichen Menschen hinzu zu holen, die nicht nur alle Informatik studiert haben. Wir haben Elektroniker dabei haben. Johannes hat eine Zeitlang auch Medizin studiert, wenn mich nicht alles täuscht. Aber da kannst du dann eben noch mehr dazu sagen. Auf jeden Fall. es ist einfach wichtig, unterschiedliche Arten, jetzt kommen wir wieder zur Teamarbeit zurück, von Fortbildungen und an Einstellungen auch dazu zu haben. Und wie man Dinge betrachtet, um ein interessantes Team zu haben, das auf innovative Dinge kommt. Aber ja, natürlich, heute mit der IT und damit mit der Softwareentwicklung ist die Informatik Fachausbildung unglaublich wesentlich und wichtig. Als Basis für egal welche Rolle, ob man Projektmanagement oder Softwareentwicklung macht oder was ganz anderes technisches Sales z.B., dann ist diese diese Ausbildung sehr, sehr wichtig und eine richtig gute Basis. Und zum Thema Startup kann Johannes glaube ich noch was sagen, weil du hast ja auch parallel zu uns ein Unternehmen gegründet, oder bist gerade dabei.

00:22:46
 Johannes Wirgler: Ja, also ich bin bin grad dabei ein Unternehmen zu gründen in Richtung Coaching und Beratung. Das selbstständig zu machen. Und ja, was ich mitgeben kann und weil auch das Thema gekommen ist, das nach fünf Jahren bei vielen vorbei ist. Ich glaube, das, was mir auch in Teamarbeit und dass wir versuchen zu vermitteln, ist, dass eine offene Fehlerkultur im Unternehmen ein guter Weg ist, ein lernendes Unternehmen zu sein. Und auch wenn man mal scheitert. Das gehört auch dazu. Dann ist das, dann ist es nicht das Ende der Welt, sondern man kann ja auch wieder mit neuen Geschäftsideen losstarten. Das ist vielleicht auch was, wo man durch die Ausbildung sehr viel auch durch die Fahren, durch das Studium sehr viel an Wissen sich aneignen kann, dass man dann praktisch einsetzen kann und es dann unterstützt und man sich dann zu Sorgen machen muss, auch wenn es einmal schief geht, dann ist alles vorbei oder so, sondern nein, dann geht's weiter, dann kann man die nächste Chance nutzen und sozusagen auch den amerikanischen Weg zu gehen und sagen: man muss einmal gescheitert sein, damit man sozusagen auch weiß, was man beim nächsten Mal richtig macht. Also einfach auch aus den Fehlern lernen. Ja, das ist so meine Einstellung zu dem Thema der Firmengründung.

00:23:54
 Sigrid Schefer-Wenzl: Vielen Dank, die letzte Frage bezieht sich jetzt auf eure Einschätzung, wie sich die aktuelle Corona Situation in Zukunft auswirken wird. Also insbesondere was glaubt ihr, wird sich in euren Arbeitsfeldern zu eurem Bereich mittelfristig dadurch ändern? Was wird zum Beispiel beibehalten werden? Was wird sie vielleicht auch wieder zurückentwickeln durch Corona?

00:24:19
 Sven Schweiger: Wir haben gerade zufälligerweise die Runde unserer jährlichen Mitarbeitergespräche hinter uns. Im Unternehmen haben wir gerade aktuell auch genau diese Frage an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellt und was wir gemerkt haben: Es ist so ein bisschen in Wellen gegangen, ganz am Anfang, bevor das noch alles war mit Corona, hat sich niemand vorstellen können, zu 100 Prozent Homeoffice und von Zuhause zu arbeiten, weil einfach die ganzen sozialen Beziehungen, der Spaß im Büro usw.. Es hat sich niemand vorstellen können, auch technisch, dass das überhaupt geht. Dann hat sich gezeigt, es geht viel mehr als man glaubt. Es geht ja technisch gesehen alles. Sogar Onboarding von neuen Leuten kann man machen. Alles ist möglich. Hundert Prozent Homeoffice, alles geht technisch von Zuhause. Und dann hat sich jetzt wieder herausgestellt in der nachdem sie es dann ein Jahr gedauert hat, dass alle sich sehnlichst wieder zurücksehnen und mindestens die Hälfte. Also so ungefähr 50/50, haben die meisten gesagt, würden sie gerne wieder im Büro sein, weil einem sonst dieses Zwischenmenschliche was die Arbeit ja auch bringt und nicht nur die Programmiertätigkeit, Projektorganisation Tätigkeit, sondern dieses Zwischenmenschliche. Das geht einem total verloren und letztendlich hat man am Abend seinem Partner, seiner Partnerin gar anders zu erzählen zu Hause, wenn man die ganze Zeit zu Hause war. Es ist nichts passiert, quasi. Also das ist doch auch eine große Belastung auch für etliche aus unserem Team, dass manviele soziale Beziehungen, die man in dieser Work-Life-Balance hat, jetzt sind wir übrigens auch wieder bei den Aspekten der Teamarbeit, dass einem die verloren gehen. Das heißt, Menschen, die jetzt nur virtuell arbeiten würden, was es ja durchaus gibt, in Arbeitsmodellen auf der Welt soche Netzwerkindustrie, also Network Economy wo du ein ganzes Team über die Welt verteilt sitzen, die nur virtuell einander kennen. Da geht schon einiges verloren im Vergleich dazu im Büro. Es wird einen Mix Betrieb geben, sind die meisten der Meinung. Und die große Herausforderung wird sein, wie man mit Teams, wo einige Leute gerade zu hause sitzen, einige im Büro sitzen, wie man da die Kommunikation vor allem macht. Die Koordination geht technisch ganz gut, aber die Kommunikation ohne Video, ohne Gestik oder mit reinreden oder ähnliches. Das ist was ganz anderes. Da haben wir sicherlich einiges gelernt und es wird auch sicherlich sehr viele positive Aspekte in die Arbeit hineinbringen. Wir wissen aber auch, was nicht geht.

00:26:26
 Johannes Wirgler: Was uns Corona auch gezeigt hat, also die Pandemie ist, dass wir ja in der Softwarebranche wir machen ja Wissensarbeit und so auch immer wieder Thema war, auch in Gesprächen mit Kollegen Kolleginnen ist ja, jetzt haben uns die Partner gesehen und die Wohnungsgenossen, Freunde, Freundinnen, wie wir da sitzen und tippen und es hat keiner nachvollziehen können, was wir da wirklich arbeiten. Allein dieses Verständnis zu schaffen für das ist das, was wir als Softwareentwickler, als System Architekt, als Produkt Owner tun. Also wir sitzen einfach die meiste Zeit vor uns im Computer und arbeiten damit, weil das unser Arbeitsgerät ist. Und diese Erfahrung auch nach Corona mitzunehmen und zu sagen ok, Wissensarbeit ist etwas Besonderes, das ist etwas anderes. Und das ist jetzt auch sichtbar geworden. Was tust du denn eigentlich den ganzen Tag. früher ist man ins Büro gefahren, hat mal seine Arbeit gemacht. Dort hat jeder andere, der auch Wissensarbeit macht, sozusagen dasselbe getan. Und das war dann auch nix besonderes. Aber jetzt hat man sozusagen auch die Menschen um sich die damit vielleicht keine Verknüpfung gehabt haben. Das war eine Chance. Das ist auch ein bisschen ein Blick, hinter die Kulissen sozusagen stattfinden kann. Und dass man gar nicht mehr so die Scheu oder die Angst vor diesen technischen Berufen vielleicht haben muss, so wie es vielleicht früher war. Das Thema, das ist alles so neuartig. Und, man sieht einfach, es sind ganz normale Menschen wie du und ich die da jetzt Softwareentwicklung und für den Kunden tolle Lösung bauen gemeinsam im Team und mit viel Spaß und Freude das auch machen. Ob es jetzt virtuell is oder analog. Es wird so das, wie Sven schon gesagt hat, in Zukunft die Mischung werden. Wir werden gemischt, arbeiten, manche zu Hause, manche im Büro und dann wieder abwechselnd. Also es wird sehr flexibel werden und das ist auch gut so. Weil es viel ermöglicht und viele Chancen und viele neue Wege kann man gehen. Und ich glaube, es ist was positives. Es wird uns zukünftig begleiten und es wird nicht mehr so werden wie vorher, sondern es wird besser wie vorher.

00:28:20
 Igor Miladinovic: Vielen Dank, Sven, Johannes. Danke für diese Einblicke in eure Lehrveranstaltung und auch in das Thema Teamarbeit in einem breiteren Sinne. Wir wünschen unserer Studierenden viel Spaß und viel Erfolg bei dieser Lehrveranstaltung und freuen uns auf die nächste Folge. Bis zum nächsten Mal.

00:28:41
 Sigrid Schefer-Wenzl: Bis zum nächsten Mal.

00:28:42
 Johannes Wirgler: Danke.

00:28:43
 Sven Schweiger: Danke Tschau.